Aktuelle Meldungen


Vertreter der Speicherbranche fordern Politik zum Handeln auf

Eine von den Veranstaltern und dem wissenschaftlichen Beirat der Energy Storage Messe verfasste Erklärung fordert einen klaren, regulatorischen Rahmen für Energiespeicher, die sowohl auf Netz als auch auf Erzeugerseite gleichberechtigt mit den anderen Flexibilitätsoptionen im Markt agieren können sollen. Darüber hinaus wird gefordert Barrieren zwischen den Strom-, Wärme-, Gas-und Kraftstoffmärkten abzubauen und die Sektorenkopplung zu ermöglichen. Um einen fairen Wettbewerb zu schaffen, dürften Speicher zudem nicht als Letztverbraucher eingestuft werden.

Zur Erklärung


dena unterstützt Forderungen der Energieverbände zu Energiespeichern

Stromspeicher brauchen wirtschaftlichere Rahmenbedingungen

Die dena bekräftigt die aktuellen Forderungen der Energieverbände zu Stromspeichern. In einem gemeinsamen Brief vom 26. Januar 2016 an die Bundesregierung fordern die Energieverbände BDEW, BEE, BNE, BVES, VDMA und VKU faire Wettbewerbsbedingungen für Energiespeicher. Der Gesetzgeber sollte das Strommarktgesetz nutzen, um einen einheitlichen Gesetzesrahmen für Energiespeicher zu schaffen. Insbesondere die Einstufung von Energiespeichern als „Letztverbraucher“ würde Speicherbetreiber mit Entgelten und Abgaben belasten, die den wirtschaftlichen Betrieb gefährden. Auch die dena betont immer wieder die besondere Bedeutung von Energiespeichern für die Energiewende und setzt sich unter anderem dafür ein, sie nicht länger als Letztverbraucher einzustufen und damit von nicht sachgerechten Abgaben zu befreien.
 
„Die Energieverbände haben in dieser Frage recht: Der aktuelle energiewirtschaftliche Rahmen erschwert einen wirtschaftlichen Einsatz von Stromspeichern“, so dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann. „Neben Stromspeichern betrifft das auch Power to Gas als eine wichtige Option für die Sektorkopplung.  Sie ermöglicht die Integration erneuerbarer Energien beispielsweise in den Verkehrs- oder Wärmebereich.“

In ihrem Positionspapiere fordert die dena über ihre Plattform zu Pumpspeicherwerken entsprechende regulatorische Anpassungen.
 
Positionspapier der dena-Plattform Pumpspeicher Partner der Energiewende
 
Pressemitteilung der Energieverbände zu Energiespeichern
 


Offshore-Anbindungsleitungen mit einer Kapazität von über 4.600 Megawatt fertiggestellt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erklärte, dass der Ausbau der Offshore-Anbindungen von Windparks sehr gute Fortschritte mache. Derzeit würden keine weiteren Verzögerungen beim Netzausbau auf See mehr auftreten. Die künftigen Ausschreibungen für Offshore-Windparks sollen so gestaltet werden, dass der Ausbau von Netzen und Windparks synchronisiert wird. Dazu diene auch der Ende 2012 geschaffene Offshore-Netzentwicklungsplan.

Zur Meldung des BMWi


Expertenumfrage zur Wasserkraft in Europa

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag von Voith Hydro eine Expertenbefragung zur Bedeutung der Wasserkrafttechnologie für die europäische Energiewende durchgeführt. Die große Mehrheit der Befragten ist der Überzeugung, dass die Technologie großes Zukunftspotenzial für Europa bereithält. Insbesondere in Deutschland kann sich dies nach Meinung der Experten jedoch nicht voll entfalten: 63% sind der Meinung, dass Wasserkraft nicht ausreichend gefördert wird.

Zu den Ergebnissen


Pumpspeicher Themenschwerpunkt im Vattenfall Blog

Pumpspeicherwerke sind aktueller Themenschwerpunkt im Blog von Vattenfall. In den dort eingestellten Beiträgen geht es unter anderem um die Themen Versorgungssicherheit, Netzentgelte sowie die Funktionsweise von Pumpspeichern.

Zum Blog


Mit Speichern die Stromversorgung sichern

Wenn es um die Umsetzung der Energiewende geht, wird die Notwendigkeit von Stromspeichern in Zweifel gezogen. Im HAUPTSTADTBRIEF macht dena-Vorsitzender Stephan Kohler deutlich: Deutschland braucht Speicher, und zwar schnell. Andernfalls schaden wir der Energiewende. 

Aktuelle Gutachten behaupten, dass Deutschland Stromspeicher erst nach dem Jahr 2030 benötigt – mit der Schlussfolgerung, dass wir uns heute nicht mit dem Thema beschäftigen müssen. Vielmehr solle der überschüssige Strom primär in andere europäische Länder verkauft werden.

Kohler hält diese Theorie für ein schlechtes Exportmodell – und zwar nicht nur, weil die dafür nötigen Stromnetze bei Weitem noch nicht ausreichend gebaut sind.

Welche Gründe laut Kohler noch für einen zügigen Einsatz von Stromspeichern sprechen und wie diese Technologien obendrein zur Versorgungssicherheit beitragen können, lesen Sie im vollständigen Artikel im HAUPTSTADTBRIEF.

© DER HAUPTSTADTBRIEF 2014


dena fordert: Stromspeicher müssen zügig ausgebaut werden

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) fordert in einem aktuellen Positionspapier, den Ausbau von Stromspeichern zügig voranzutreiben. Pumpspeicher und andere Speichertechnologien können nicht nur kurzfristig Schwankungen in der Stromerzeugung ausgleichen, sondern auch überschüssigen Strom aus Wind- und Solarkraftwerken aufnehmen und später in das System einspeisen. Das macht Stromspeicher zu einem strategisch wichtigen Baustein der Energiewende.

Die dena kritisiert, dass bislang vorgelegte Studien vielfach von idealisierten Rahmenbedingungen ausgehen und Probleme nicht berücksichtigen, die jetzt schon ersichtlich sind, wie zum Beispiel Verzögerungen beim Netzausbau oder bei der Etablierung eines europäischen Strombinnenmarktes.

Zum Positionspapier